09.01.2012 - 15:20 von Weser-Kurier (Gunnar Schäfer)
Delmenhorst•Bremen. Gleich zwei Heimspiele standen für die Oberliga-Herren des Hockey-Clubs an der Delme (HCD) am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Nach einer 4:9 (2:2)-Niederlage gegen den Spitzenreiter Hannover 78 II konnten sie anschließend immerhin das Schlusslicht Braunschweiger THC II nach einem Kraftakt mit 6:3 (1:3) besiegen.
Die personellen Voraussetzungen der Delmenhorster waren dabei in den zwei Partien alles andere als optimal. Nachdem bereits Andi Klein ausgefallen war, verletzte sich Jan von Bassen gegen Hannover nach 18 Minuten am Knie. Somit musste Janik Dodenhoff trotz Muskelproblemen ran, denn auch Robert Hader und Friedemann Brockmeyer waren angeschlagen in die Partie gegangen. Entgegen aller Widrigkeiten hielten die Gastgeber die Partie gegen Hannover 78 II, die am Sonnabend in der Halle Delfter Straße in Bremen-Huchting stattfand, bis zur Pause offen. Fridolin Lüschen (3.) und Marvin Ehlert (20.) hatten für die Mannschaft von Trainer Ulli Hader getroffen, sodass es mit einem 2:2 in die Halbzeit ging. Im zweiten Durchgang fehlte den Delmenhorstern dann jedoch die Kraft, und so konnte sich der Tabellenführer auf 5:2 beziehungsweise 7:3 absetzen. Stephen Kramer (46.) und Lüschen (52.) markierten zwar jeweils den Anschlusstreffer, doch am Ende gewannen die Gäste deutlich.
Vor dem Spiel gegen den Braunschweiger THC II am Sonntag in der Halle am Wehrhahn hatte sich die Personallage des Hader-Teams noch weiter verschlimmert: Neben Klein und von Bassen fielen nun auch Dodenhoff, Brockmeyer und Ehlert aus. Dafür sprangen Lukas Martschin und Benjamin Schütt ein. In der ersten Hälfte dominierte das Schlusslicht aus Braunschweig dann auch das Geschehen. Lediglich Hader (21.) traf für den HCD, der zur Pause mit 1:3 hinten lag. Nach dem Seitenwechsel spielten die Delmenhorster aber trotz der personellen Misere groß auf und erzielten durch Hader (34./Strafecke), Tim Speer (45.), Lüschen (49.), Kramer (51.) und erneut Speer (59.) fünf Treffer in Folge. Dem Sturmlauf hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen. Nach dem 6:3-Sieg zeigte sich Trainer Hader mit dem Verlauf des Wochenendes zufrieden: "Gegen Hannover hat uns einfach die Manpower gefehlt. Dafür haben wir gegen Braunschweig eine gute Leistung gezeigt."