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1:7, 5:6 und 3:12 - ersatzgeschwächtes Hader-Team chancenlos

07.02.2012 - 07:13 von Weser-Kurier (Gunnar Schäfer)


Hockey: A-Jugend des HC Delmenhorst scheitert in der Relegation/"Wir haben nicht unser wahres Leistungsvermögen abrufen können"


Delmenhorst. Der Traum von der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ist geplatzt für die A-Jugend-Hockeyspieler des HC Delmenhorst (HCD). Bei der Relegation zur Nord-Ostdeutschen Meisterschaft schied das Team am Wochenende in eigener Halle aus. Dabei hatten die Delmenhorster um Trainer Ulli Hader, die nach drei Jahren bei diesem Turnier mal wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft ins Rennen geschickt hatten, unter anderem mit einer Grippewelle zu kämpfen.

Während sich Jan Schnelte bereits vor dem Turnier krank abgemeldet hatte, musste Kapitän Robert Hader grippegeschwächt nach dem ersten Spiel gegen den Braunschweiger THC passen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber ihre Hoffnungen begraben müssen - bei der 1:7 (0:2)-Niederlage im Auftaktspiel stand das Team völlig neben sich. Während der gesamten Partie erarbeiteten sich die Delmenhorster nur zwei Torchancen. Eine davon verwandelte Stephen Kramer zum 1:4 (21.). Beide Teams hatten verhalten begonnen, ehe nach einer Flanke Paul Richwien völlig überraschend zum 1:0 für die Gäste traf (8.). Genau nach dem gleichen Muster erzielte Braunschweig das 2:0 (9.). Kurz nach der Pause erhöhten die Gäste zunächst auf 3:0 (17.), dann auf 4:0 (20.). Am Ende fiel der Sieg allerdings etwas zu hoch aus.

 

Im zweiten Spiel trat der HCD gegen den Favoriten DHC Hannover an. Obwohl Robert Hader nicht mehr dabei war, leisteten die Hausherren bei der 5:6 (2:3)-Niederlage große Gegenwehr. Erst eine Strafecke in der Nachspielzeit bescherte Hannover den Sieg. Zunächst hatte Friedemann Brockmeyer die Hausherren in Front gebracht. Danach übernahm der DHC das Kommando und glich aus. In der Folge erzielte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt zwei weitere Tore und führte mit 3:1, ehe Kramer für das Pausenresultat sorgte - 2:3.

 

In der zweiten Hälfte stand die Partie dann auf des Messers Schneide. Der HCD schaffte durch Brockmeyer und Kramer (2) mehrfach den Ausgleich - letztmalig zum 5:5. Am Ende wurde der Einsatzwille der Delmenhorster aber nicht belohnt.

 

Im letzten Spiel gegen Hannover 78 war die Hader-Sechs dann gedanklich anscheinend noch bei der knappen Niederlage und kassierte eine bittere 3:12 (2:5)-Pleite. Zunächst konnten die Gastgeber durch Tore von Brockmeyer (2) noch mithalten. Doch in Halbzeit zwei brachen dann alle Dämme, weil Coach Hader die Abwehr öffnen ließ. Immerhin gelang Kramer noch ein weiterer Treffer.

 

"Wir haben in den drei Spielen nicht unser wahres Leistungsvermögen abrufen können. Auch waren wir personell für ein solches Turnier nicht ausreichend genug besetzt", betonte Hader.

 

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